Online-Marketing im Krankenhaus

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Krankenhäuser müssen im Online-Bereich noch aufholen

Welche Vorteile hat ein Krankenhaus von einer Investition in Online-Marketing? Und wie gestaltet sich hierbei das Kosten-Nutzen-Verhältnis? Im heutigen Zeitalter der Kommunikation benötigt es keines Experten um zu dem Ergebnis zu gelangen, dass sich eine Investition in die eigene Webseite oder in eine Online-Kampagne in jedem Fall lohnt. Das Internet ist schon längst zu einem der wichtigsten Informationsmedien geworden und die steigende Zahl der Internet-User setzt sich zunehmend aus allen Altersklassen zusammen. Und gerade im Bereich medizinischer Internetseiten boomt die Nutzung wie noch nie zuvor. Angesichts der steigenden Konkurrenz im Gesundheitswesen ist eine Investition in die Entwicklung und Optimierung des Webauftritts demnach nicht nur gerechtfertigt, sie wird von Experten sogar als dringend notwendig erachtet. 
So belegen zahlreiche fachmännische Untersuchungen, dass Online-Kampagnen inzwischen häufig größere Erfolge erzielen als ihre offline durchgeführten Pendants, denn im Internet kann das Angebot einer Klinik wesentlich besser auf die bestehende Nachfrage ausgerichtet werden - sprich, es kann gezielter geworben werden. Auf Expertenwissen sollte dann zurückgegriffen werden, wenn Investitionen in ein sinnvolles Online-Marketingkonzept anstehen.

Planung und Pflege der Homepage

Heutzutage gehört das Verfügen über eine eigene Homepage längst zum Standard medizinischer Einrichtungen. Die notwendige Pflege der Homepage sowie die Möglichkeiten aktiver Imagewerbung werden jedoch meist nicht ausgeschöpft. So belegt beispielsweise der jährlich durch Novartis und das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing ausgetragene „Wettbewerb Deutschlands Beste Klinik-Website“, dass viele Webseiten erhebliche Mängel aufweisen und den Anforderungen der Zielgruppe sowie des Marketings keineswegs genügen. Unabhängig von der tatsächlichen Behandlungsqualität und Patientenfreundlichkeit einer Klinik lässt eine mangelhafte Webseite einen Eindruck mangelnder ärztlicher Kompetenz und Pflege entstehen. Eine gut strukturierte, informative und patientenfreundliche Homepage hingegen trägt ein kompetentes und vertrauenswürdiges Bild der Klinik nach außen und leistet somit einen nicht unwesentlichen Beitrag zu Patientenwerbung und Kundenbindung.

Gut Ding will jedoch Weile haben, so sollte der Freischaltung der klinikeigenen Homepage eine gründliche Planungsphase vorausgehen. Vorteilhaft kann hier auch die Inanspruchnahme von professioneller Hilfe einer auf das Gesundheitswesen spezialisierten Marketingagentur sein. Zunächst sollte die Zielgruppe genau analysiert und definiert werden. Als nächstes ist die strategische Planung der Webseite an der Reihe.  Wie soll sie aufgebaut sein? Welche Informationen sollen präsentiert werden? Wie sollen diese gestaltet sein? In welchen Sprachen soll die Webseite bestehen? Welche interaktiven Features, wie Podcasts, Blogs, virtuelle Rundgänge, Suchmaschinen etc. sollen im Rahmen des Web 2.0 enthalten sein und an welcher Stelle? Dies sind nur einige der zahlreichen Fragen, die es während der Planungsphase zu beantworten gilt. Die wichtigsten Kriterien, die eine adäquate Webseite erfüllen sollte, sind im Artikel Webseiten-Leitfaden zusammengefasst. Schließlich ist die entsprechende Aufarbeitung der gewünschten Beiträge und Medien an der Reihe, die sich nicht selten als aufwändiger und zeitintensiver herausstellt als zuvor gedacht. Steht die Webseite erst einmal, so ist eine regelmäßige Aktualisierung und Pflege ihrer Inhalte dringend notwendig, denn nur eine Webseite, die stets auf dem neuesten Stand ist und die aktuellsten Informationen enthält, kann das Krankenhaus in einem positiven Licht präsentieren.

Suchmaschinenmarketing    

Ist die Homepage letztendlich online, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie von der Zielgruppe auch gefunden wird. Hier kommt das so genannte Suchmaschinenmarketing ins Spiel, wobei potentielle Patienten durch geschickte Positionierung der Angebote unter den Suchergebnissen direkt auf die entsprechende Seite der Klinik geleitet werden. Auch hierbei ist die Unterstützung durch Experten sehr hilfreich. Im Rahmen einer AdWords-Kampagne können beispielsweise bestimmte Begriffe gebucht werden, zu denen ein entsprechender Werbelink in einem separaten Bereich der Suchergebnisse geschaltet wird. In Rechnung gestellt werden dem Werbetreibenden dabei die Klicks auf den entsprechenden Link.

Weitere Möglichkeiten des Online-Marketings

Das Ersteigern von Online-Werbeflächen im Rahmen einer AdScale-Kampagne, das Einfügen von Einträgen auf Städteportalen oder in lokalen Branchenverzeichnissen im Rahmen des Regionalmarketings oder auch die Durchführung von Second-Life-Kampagnen stellen nur einen Teil der vielseitigen Möglichkeiten dar, die Krankenhäusern heutzutage zur Verfügung stehen, um online auf sich aufmerksam zu machen. Das Online-Marketing ist in der Tat ein weites und komplexes Feld, auf dem man schnell einmal den Überblick verlieren kann. Allein die Möglichkeiten zu kennen ist ein schwieriges Unterfangen, zumal die Angebote ständig abgewandelt, vertieft oder erweitert werden. Nicht zuletzt muss abgewogen werden, welche Marketingschritte für eine Klinik wirklich geeignet sind, um ein bestimmtes Werbeziel zu erreichen. Auch die Evaluierung preislicher Unterschiede ist dabei von Bedeutung.

Fazit

Ganz gleich, welche Schritte schließlich zu Marketingzwecken unternommen werden, eines steht fest: Das Internet wird für Krankenhäuser zu einem immer bedeutenderen Medium, um durch Marketingmaßnahmen mit potentiellen oder bestehenden Kunden in Kontakt zu treten. Dabei ist Vorsicht geboten, denn wie beim klassischen Marketing gilt auch hier: Wer die Möglichkeiten schlecht oder falsch anwendet, sollte sich nicht wundern, wenn nur geringe oder sogar negative Effekte eintreten.

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