Web 2.0

web2.0

Früher verstand man unter Online-Marketing vor allem eins: die eigene Homepage. Inzwischen hat sich das Internet weiterentwickelt, das Stichwort Web 2.0 ist ein längst etablierter Begriff.

Wichtig für eine Webseite im Web 2.0 ist ein optisch aufgeräumtes, großzügiges Design. Entscheidend ist aber nicht nur das Design, sondern der Einsatz besonderer Techniken. Vor allem solche Techniken, die den Nutzer in den Webauftritt einbinden und eine Interaktivität gestatten. Vorbilder sind die vielen sozialen Netzwerke, wie Facebook, StudiVZ etc. Auch der Einsatz animierter Techniken, allen voran die Videos à la YouTube, machen das Web 2.0 so spannend. Mit einem Klinikfilm kann man dem Patienten die Hemmungen gegenüber einem Krankenhausaufenthalt nehmen und ein Blick ins Innere der Klinik gewähren.

Bei den Teilnehmern des Wettbewerbs Deutschlands Beste Klinik-Website, der seit einigen Jahren vom Heidelberger Institut für Medizinmarketing durchgeführt wird, waren Funktionen des Web 2.0, wie Podcasting, Bloggen, RSS-Feeds, Google-Maps, Wikipedia, Flickr, iTunes oder die Nutzung von einem Wiki im Jahr 2008 noch nicht häufig zu finden. Inzwischen werden einige Krankenhäuser ihre Webseite an die Web 2.0-Techniken angepasst haben. „Ich bin gespannt, ob wir dieses Jahr echte Neuerungen finden werden.“, so Daniela Cramer, zuständige Gutachterin für den Bereich Technik des Wettbewerbs.

Einige Teilnehmer nutzen die neuen Möglichkeiten und haben besonders Blogs, Google-Maps und Podcasts auf ihrer Seite integriert. »Die klassische Bilddatei zur Anfahrt zu der Klinik scheint ausgedient zu haben; Google-Maps & Co. machen es mit einem Webtool für die Patienten oder deren Angehörige möglich, die Anfahrt detailliert von ihrem Wohnort bis vor die Kliniktür zu betrachten und sich einen Fahrplan mit allen nötigen Anhaltspunkten auszudrucken.« merkt Sacher Khoudari an, der den Bereich Online-Marketing in 2009 begutachtet. „Diese kleinen Zusatzoptionen für die Nutzer können machmal die Entscheidung für oder gegen eine Klinik ausmachen.“ vermutet Herr Khoudari. Es bleibt weiter spannend für 2009 und die Bewertungen der aktuellen Teilnehmer laufen bereits auf Hochtouren.

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Kommentare

  • Ja, wir überlegen auch, unsere Praxis bei Facebook anzumelden.. das scheint ja echt megaerfolgreich zu sein.
    Bin mal gespannt, wie es weitergehen wird!

    Posted by Stephanie , 08/06/2010 3:19pm (vor 3 Monat)

  • Es ist echt unglaublich, was man heutzutage alles machen kann. Besonders die Möglichkeiten, die Foren wie Facebook bieten, sind gigantisch. Noch vor 2 Jahren kannte es hier kaum einer und inzwischen hat es sich zu einer digitalen Welt neben der Realität entwickelt. Und das ganze geschieht so rasant, dass man sich nicht im entferntesten ausmalen kann, was alles nur in den nächsten 5 Jahren geschehen wird! Ich denke, dass da eine Menge unbeachtetes Potential besteht!

    Posted by Dr. Arthur W., 31/05/2010 11:42am (vor 3 Monat)

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